|XXII| Zur vierten Auflage.
Die vierte Auflage forderte von mir eine möglichst endgültige Feststellung des Textes sowohl wie der Anmerkungen. Wie ich dieser Anforderung nachgekommen, darüber kurz Folgendes.
Nach nochmaliger Vergleichung der französischen Ausgabe und der handschriftlichen Notizen von Marx habe ich aus jener noch einige Zusätze in den deutschen Text aufgenommen. Sie finden sich auf S. 80 (dritte Auflage S. 88), S. 458–60 (dritte, S. 509–10), S. 547–51 (dritte, S. 600)), S. 591–93 (dritte, S. 644) und S. 596 (dritte, S. 648) in der Note 79. Ebenso habe ich nach Vorgang der französischen und englischen Ausgabe die lange Anmerkung über die Bergwerksarbeiter (dritte Aufl. S. 509–515) in den Text gesetzt (vierte Aufl. S. 461–67). Sonstige kleine Änderungen sind rein technischer Natur.
Ferner habe ich noch einige erläuternde Zusatznoten gemacht, namentlich da, wo veränderte geschichtliche Umstände dieß zu erfordern schienen. Alle diese Zusatznoten sind in eckige Klammern gesetzt und mit meinen Anfangsbuchstaben oder mit „D. H.“ bezeichnet.
Eine vollständige Revision der zahlreichen Citate war nothwendig geworden durch die inzwischen erschienene englische Ausgabe. Für diese hatte Marx’ jüngste Tochter Eleanor sich der Mühe unterzogen, sämmtliche angeführte Stellen mit den Originalen zu vergleichen, sodaß in den, bei weitem vorwiegenden, Citaten aus englischen Quellen dort keine Rückübersetzung aus dem Deutschen, sondern der englische Originaltext selbst erscheint. Es lag mir also ob, diesen Text bei der vierten Auflage zu Rathe zu ziehn. Es fanden sich dabei mancherlei kleine Ungenauigkeiten. Hinweise auf unrichtige Seitenzahlen, theils beim Kopiren aus den Heften verschrieben, theils im Verlauf von drei Auflagen gehäufte Druckfehler. Unrichtig gesetzte Anführungszeichen oder Lückenpunkte, wie dies bei massenhaftem Citiren aus Auszugsheften unvermeidlich. Hier und da ein weniger glücklich gewähltes Übersetzungswort. Einzelne Stellen citirt aus den alten Pariser Heften 1843–45, wo Marx noch kein Englisch verstand, und englische Oekonomen in französischer Uebersetzung ||XXIII| las; wo denn der doppelten Uebersetzung eine leichte Aenderung der Klangfarbe entsprach, z. B. bei Steuart, Ure u. A. – – wo jetzt der englische Text zu benutzen war. Und was dergleichen kleine Ungenauigkeiten und Nachlässigkeiten mehr sind. Wenn man nun die vierte Auflage mit den vorigen vergleicht, so wird man sich überzeugen, daß dieser ganze mühsame Berichtigungsprozeß an dem Buch aber auch nicht das Geringste geändert hat, das der Rede werth ist. Nur ein einziges Citat hat nicht gefunden werden können, das aus Richard Jones (4. Aufl. S. 562, Note 47); Marx hat sich wahrscheinlich im Titel des Buches verschrieben. Alle andern behalten ihre volle Beweiskraft oder verstärken sie in der jetzigen exakten Form.
Hier aber bin ich genöthigt, auf eine alte Geschichte zurückzukommen.
Es ist mir nämlich nur ein Fall bekannt, wo die Richtigkeit eines Marx’schen Citats in Zweifel gezogen worden. Da dieser aber bis über Marx’ Tod hinausgespielt hat, kann ich ihn hier nicht gut übergehn.
In der Berliner „Concordia“, dem Organ des deutschen Fabrikantenbundes, erschien am 7. März 1872 ein anonymer Artikel: „Wie Karl Marx citirt“. Hier wurde mit überreichlichem Aufwand von sittlicher Entrüstung und von unparlamentarischen Ausdrücken behauptet, das Citat aus Gladstone’s Budgetrede vom 16. April 1863 (in der Inauguraladresse der Internationalen Arbeiterassociation von 1864, und wiederholt im „Kapital“, I, S. 617, vierte Aufl., Seite 671, dritte Aufl.) sei gefälscht. Der Satz: „Diese berauschende Vermehrung von Reichthum und Macht ... ist ganz und gar auf die besitzenden Klassen beschränkt“, stehe mit keinem Wort im (quasiofficiellen) stenographischen Bericht von Hansard. „Dieser Satz befindet sich aber nirgends in der Gladstone’schen Rede. Gerade das Gegentheil ist in derselben gesagt. ❲Mit fetter Schrift❳ Marx hat den Satz formell und materiell hinzugelogen!“
Marx, dem diese No. der Concordia im folgenden Mai zugesandt wurde, antwortete dem Anonymus im „Volksstaat“ vom 1. Juni. Da er sich nicht mehr erinnerte, nach welchem Zeitungsreferat er citirte, beschränkte er sich darauf, das gleichlautende Citat zunächst in zwei englischen Schriften nachzuweisen, und sodann das Referat der Times zu citiren, wonach Gladstone sagt: “That is the state of the case as regards the wealth of this country. I must say for one, I should look ||XXIV| almost with apprehension and with pain upon this intoxicating augmentation of wealth and power, if it were my belief that it was confined to classes who are in easy circumstances. This takes no cognizance at all of the condition of the labouring population. The augmentation I have described and which is founded, I think, upon accurate returns, is an augmentation entirely confined to classes of property.”
Also Gladstone sagt hier, es würde ihm leid thun, wenn dem so wäre, aber es sei so: Diese berauschende Vermehrung von Macht und Reichthum sei ganz und gar auf die besitzenden Klassen beschränkt. Und was den quasiofficiellen Hansard betrifft, so sagt Marx weiter: „In seiner hier nachträglich zurechtgestümperten Ausgabe war Herr Gladstone so gescheidt, die im Munde eines englischen Schatzkanzlers allerdings compromittirliche Stelle wegzupfuschen. Es ist dieß übrigens herkömmlicher englischer Parlamentsbrauch, und keineswegs eine Erfindung des Laskerchen contra Bebel.“
Der Anonymus wird immer erboster. Die Quellen zweiter Hand in seiner Antwort, Concordia 4. Juli, bei Seite schiebend, deutet er schamhaft an, es sei „Sitte“, Parlamentsreden nach dem stenographischen Bericht zu citiren; aber auch der Bericht der Times (worin der „hinzugelogene“ Satz steht) und der von Hansard (worin er fehlt) „stimmen materiell völlig überein“, und ebenso enthalte der Timesbericht „das direkte Gegentheil jener berüchtigten Stelle der Inauguraladresse“, wobei der Mann sorgsam verschweigt, daß er neben diesem angeblichen „Gegentheil“ gerade „jene berüchtigte Stelle“ ausdrücklich enthält! Trotz alledem fühlt der Anonymus, daß er festsitzt, und daß nur ein neuer Winkelzug ihn retten kann. Während er also seinen, wie so eben nachgewiesen, von „frecher Verlogenheit“ strotzenden Artikel mit erbaulichen Schimpfereien spickt, als da sind: „mala fides“, „Unehrlichkeit“, „lügenhafte Angabe“, „jenes lügenhafte Citat“, „freche Verlogenheit“, „ein Citat, das völlig gefälscht war“, „diese Fälschung“, „einfach infam“, u. s. w. findet er es für nöthig, die Streitfrage auf ein andres Gebiet überzuspielen, und verspricht daher „in einem zweiten Artikel auseinanderzusetzen, welche Bedeutung wir ❲der nicht „lügenhafte“ Anonymus❳ dem Inhalt dem Gladstone’schen Worte beilegen“. Als ob diese seine unmaßgebliche Meinung das Geringste mit der Sache zu thun habe! Dieser zweite Artikel steht in der Concordia vom 11. Juli. |
|XXV| Marx antwortete noch einmal im „Volksstaat“ vom 7. August, indem er nun auch die Referate der betreffenden Stelle aus dem Morning Star und dem Morning Advertiser vom 17. April 1863 brachte. Nach beiden sagt Gladstone, er würde mit Besorgniß u. s. w. auf diese berauschende Vermehrung von Reichthum und Macht blicken, wenn er sie auf die wirklich wohlhabenden Klassen (classes in easy circumstances) beschränkt glaubte. Aber diese Vermehrung sei beschränkt auf Klassen, die Eigenthum besitzen (entirely confined to classes possessed of property). Also auch diese Referate bringen den angeblich „hinzugelogenen“ Satz wörtlich. Ferner stellte er nochmals fest, durch Vergleichung der Texte der Times und Hansard’s, daß der, durch drei am nächsten Morgen erschienene, von einander unabhängige, gleichlautende Zeitungsreferate als wirklich gesprochen konstatirte Satz in dem nach bekannter „Sitte“ durchgesehenen Referat von Hansard fehlt, daß Gladstone ihn, in Marx’ Worten „nachträglich wegstipitzt hat“, und erklärt schließlich, er habe keine Zeit mit dem Anonymus weiter zu verkehren. Dieser scheint auch genug gehabt zu haben, wenigstens erhielt Marx keine ferneren Nummern der „Concordia“ zugeschickt.
Damit schien die Sache todt und begraben. Allerdings kamen uns seitdem ein oder zweimal von Leuten, die mit der Universität Cambridge in Verkehr standen, geheimnißvolle Gerüchte zu über ein unsagbares literarisches Verbrechen, das Marx im „Kapital“ begangen haben sollte; aber trotz aller Nachforschungen war absolut nichts Bestimmteres zu erfahren. Da, am 29. November 1883, acht Monate nach Marx’ Tod, erschien in der „Times“ ein Brief, datirt Trinity College, Cambridge, und unterzeichnet Sedley Taylor, worin bei einer vom Zaun gebrochnen Gelegenheit dies in zahmster Genossenschafterei machende Männlein uns endlich Aufklärung verschaffte, nicht nur über die Munkeleien von Cambridge, sondern auch über den Anonymus der „Concordia“.
„Was äußerst sonderbar erscheint“, sagt das Männlein von Trinity College, „ist, daß es dem Professor Brentano (damals in Breslau, jetzt in Straßburg) vorbehalten war ... die mala fides zu enthüllen, welche augenscheinlich das Citat aus Gladstones Rede in der ❲Inaugural❳ Adresse diktirt hatte. Herr Karl Marx, der ... das Citat zu vertheidigen suchte, hatte die Verwegenheit, in den Todeswindungen (deadly shifts) ||XXVI| auf die Brentano’s meisterhaft geführte Angriffe ihn schleunigst herunter brachten, zu behaupten, Herr Gladstone habe den Bericht seiner Rede in der Times vom 17. April 1863 zurechtgestümpert ehe er in Hansard erschien, um eine Stelle wegzupfuschen, die allerdings für einen englischen Schatzkanzler compromittirlich sei. Als Brentano, durch eine ins Einzelne gehende Textvergleichung, bewies, daß die Berichte der „Times“ und von Hansard übereinstimmten in absolutem Ausschluß des Sinnes, den pfiffig-isolirte Citirung den Gladstone’schen Worten untergeschoben hatte, da zog Marx sich zurück unter dem Vorwand des Zeitmangels!“
Das also war des Pudels Kern! Und so glorios reflektirte sich in der produktivgenossenschaftlichen Phantasie von Cambridge die anonyme Campagne Herrn Brentano’s in der „Concordia“! So lag er, und so führt’ er seine Klinge, in „meisterhaft geführtem Angriff“, dieser Sankt Georg des deutschen Fabrikantenbundes, während der Höllendrache Marx zu seinen Füßen „schleunigst in Todeswindungen“ verröchelt!
Jedennoch dient diese ganze ariostische Kampfschilderung nur dazu, die Winkelzüge unsres Sankt Georg zu verdecken. Hier ist schon nicht mehr die Rede von „Hinzulügen“, von „Fälschung“, sondern von „pfiffig isolirter Citirung“ (craftily isolated quotation). Die ganze Frage war verschoben, und Sankt Georg und sein Cambridger Schildknappe wußten sehr genau weshalb.
Eleanor Marx antwortete, da die „Times“ die Aufnahme verweigerte, in der Monatsschrift „To-Day“, Februar 1884, indem sie die Debatte auf den einzigen Punkt zurückführte, um welchen es sich gehandelt hatte: Hat Marx jenen Satz „hinzugelogen“ oder nicht? Darauf erwidert Herr Sedley Taylor: „die Frage, ob ein gewisser Satz in Herrn Gladstone’s Rede vorgekommen sei oder nicht“, sei nach seiner Ansicht „von sehr untergeordneter Bedeutung gewesen“, im Streit zwischen Marx und Brentano, „verglichen mit der Frage, ob das Citat gemacht worden sei in der Absicht, Gladstone’s Sinn wiederzugeben oder zu entstellen“. Und dann giebt er zu, daß der Times-Bericht „in der That einen Widerspruch in den Worten enthält“; aber, aber, der übrige Zusammenhang, richtig, d. h. im liberal-gladstone’schen Sinn erklärt, zeige an, was Herr Gladstone habe sagen wollen. (To-Day, März 1884.) Das Komischste dabei ist, daß unser Männlein von Cambridge ||XXVII| nun darauf besteht, die Rede nicht nach Hansard zu citiren, wie es nach dem anonymen Brentano „Sitte“ ist, sondern nach dem von demselben Brentano als „nothwendig stümperhaft“ bezeichneten Bericht der Times. Natürlich, der fatale Satz fehlt ja im Hansard!
Eleanor Marx hatte es leicht, diese Argumentation in derselben Nummer von To-Day in Dunst aufzulösen. Entweder hatte Herr Taylor die Kontroverse von 1872 gelesen. Dann hatte er jetzt „gelogen“, nicht nur „hinzu“, sondern auch „hinweg“. Oder er hatte sie nicht gelesen. Dann war er verpflichtet den Mund zu halten. Jedenfalls stand fest, daß er die Anklage seines Freundes Brentano, Marx habe „hinzugelogen“, keinen Augenblick aufrecht zu erhalten wagte. Im Gegentheil, Marx soll nun nicht hinzugelogen, sondern einen wichtigen Satz unterschlagen haben. Aber dieser selbe Satz ist citirt auf S. 5 der Inauguraladresse, wenige Zeilen vor dem angeblich „hinzugelogenen“. Und was den „Widerspruch“ in Gladstones Rede angeht, ist es nicht gerade Marx, der im Kapital S. 618 (3. Aufl. S. 672) Note 105, von den „fortlaufenden, schreienden Widersprüchen in Gladstone’s Budgetreden von 1863 und 1864“ spricht! Nur daß er sich nicht à la Sedley Taylor unterfängt sie in liberalen Wohlgefallen aufzulösen. Und das Schlußresumé in E. Marx’ Antwort lautet dann: „Im Gegentheil, Marx hat weder etwas Anführenswerthes unterdrückt noch das Geringste hinzugelogen. Aber er hat wiederhergestellt und der Vergessenheit entzogen einen gewissen Satz einer Gladstone’schen Rede, der unzweifelhaft ausgesprochen worden, der aber, so oder so, seinen Weg gefunden hat – aus Hansard hinaus.“
Damit hatte Herr Sedley Taylor denn auch genug, und das Resultat des ganzen, durch zwei Jahrzehnte und über zwei große Länder fortgesponnenen Professorenklüngels war, daß man nicht mehr gewagt hat, Marx’ literarische Gewissenhaftigkeit anzutasten, daß aber seitdem Herr Sedley Taylor wohl ebensowenig Vertrauen setzen wird in die literarischen Schlachtbulletins des Herrn Brentano, wie Herr Brentano in die päpstliche Unfehlbarkeit von Hansard.
London, 25. Juni 1890.
Vorwort zur ersten (V.), zweiten (X.), dritten (XIX.) und vierten Auflage.
Erstes Buch. Der Produktionsproceß des Kapitals.
Erster Abschnitt. Waare und Geld.
| Seite | ||
| Erstes Kapitel. Die Waare | 1 | |
| 1) | Die zwei Faktoren der Waare: Gebrauchswerth und Werth | |
| (Werthsubstanz, Werthgröße) | 1 | |
| 2) | Doppelcharakter der in den Waaren dargestellten Arbeit | 7 |
| 3) | Die Werthform oder der Tauschwerth | 14 |
| A. Einfache oder einzelne Werthform | 15 | |
| 1) Die beiden Pole des Werthausdrucks: Relative Werth- | ||
| form und Aequivalentform | 15 | |
| 2) Die relative Werthform | 16 | |
| a) Gehalt der relativen Werthform | 16 | |
| b) Quantitative Bestimmtheit der relativen Werthform | 19 | |
| 3) Die Aequivalentform | 22 | |
| 4) Das ganze der einfachen Werthform | 27 | |
| B. Totale oder entfaltete Werthform | 29 | |
| 1) Die entfaltete relative Werthform | 29 | |
| 2) Die besondre Aequivalentform | 30 | |
| 3) Mängel der totalen oder entfalteten Werthform | 30 | |
| C. Allgemeine Werthform | 31 | |
| 1) Veränderter Charakter der Werthform | 32 | |
| Seite | ||
| 2) Entwicklungsverhältniß von relativer Werthform und | ||
| Aequivalentform | 34 | |
| 3) Uebergang aus der allgemeinen Werthform zur Geld- | ||
| form | 35 | |
| D. Geldform | 36 | |
| 4) | Der Fetischcharakter der Waare und sein Geheimniß | 37 |
| Zweites Kapitel. Der Austauschproceß | 50 | |
| Drittes Kapitel. Das Geld oder die Waarencirkulation | 59 | |
| 1) | Maß der Werthe. (Preis. – Maßstab der Preise. – Allgemeines | |
| Steigen oder Fallen der Preise. – Rechennamen des Geldes, | ||
| Rechengeld. – Quantitative Inkongruenz von Werthgröße und | ||
| Preis. – Qualitative Inkongruenz derselbe. – Preis nur ideelle | ||
| Werthform der Waare) | 59 | |
| 2) | Cirkulationsmittel | 68 |
| a) Die Metamorphose der Waare (Kreislauf W-G-W. – Ver- | ||
| kauf: W-G. – Kauf: G-W. – Gesammtmetamorphose einer | ||
| Waare. – Waarencirkulation. – Unterschied zwischen Waa | ||
| rencirkulation und Produktenaustausch) | 68 | |
| b) Der Umlauf des Geldes. (Waarenmetamorphose und Geld- | ||
| umlauf. – Doppelter Stellenwechsel des Geldes. – Quanti- | ||
| tät des umlaufenden Geldes. – Umlaufgeschwindigkeit.| | ||
| |XXIX| | ||
| – Fluß und Stockung des Umlaufs. – Faktoren, welche die | ||
| Masse des umlaufenden Geldes bestimmen) | 78 | |
| a) Die Münze, das Werthzeichen. (Münze und Barren, Ver- | ||
| schleiß der Münze. – Werthzeichen. – Silber- und Kupfer- | ||
| marken. – Papiergeld. – Gesetz der Papiercirkulation mit | ||
| Zwangskurs) | 88 | |
| 3) | Geld | 88 |
| a) Schatzbildung | 93 | |
| b) Zahlungsmittel | 98 | |
| c) Weltgeld | 105 | |
Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital.
| Viertes Kapitel. Die Verwandlung von Geld in Kapital | 109 | |
| 1) | Die allgemeine Formel des Kapitals | 109 |
| 2) | Widersprüche der allgemeinen Formel | 118 |
| 3) | Kauf und Verkauf der Arbeitskraft | 129 |
| Seite | ||
| (Der „freie Arbeiter“. – Werth der Arbeitskraft. – Eigenthüm- | ||
| liche Natur der Waare „Arbeitskraft“). |
Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwerths.
| Fünftes Kapitel. Arbeisproceß und Verwerthungsproceß | 139 | |
| (Arbeitsproceß. – Arbeitsgegenstand, Rohmaterial, Arbeits- | ||
| mittel. – Produktionsmittel. – Produktive Konsumtion. – Der | ||
| Arbeitsproceß als Konsumtionsproceß der Arbeitskraft durch | ||
| den Kapitalisten. – Werthbildungsproceß. – Werth der Ar- | ||
| beitskraft und ihre Verwerthung im Arbeitsproceß verschiedne | ||
| Größen. – Verwerthungsproceß, Genesis des Kapitals). | ||
| Sechstes Kapitel. Konstantes Kapital und variables Kapital | 161 | |
| Siebentes Kapitel. Die Rate des Mehrwerths | 173 | |
| 1) | Der Exploitationsgrad der Arbeitskraft | 173 |
| 2) | Darstellung des Produktenwerths in proportionellen Theilen | |
| des Produkts | 182 | |
| 3) | Seniors „Letzte Stunde“ | 185 |
| 4) | Das Mehrprodukt | 191 |
| Achtes Kapitel. Der Arbeitstag | 192 | |
| 1) | Die Grenzen des Arbeitstags | 192 |
| 2) | Der Heißhunger nach Mehrarbeit. Fabrikant und Bojar | 196 |
| 3) | Englische Industriezweige ohne legale Schranke der Exploita- | |
| tion | 204 | |
| (Spitzenindustrie. – Töpferei. – Zündhölzer. – Tapeten. – | ||
| Bäckerei. – Eisenbahnbetrieb. – Putzmacherei. – Schmiede.) | ||
| 4) | Tag- und Nachtarbeit. Das Ablösungssystem | 218 |
| (Metallurgie und Metallindustrie | ||
| 5) | Der Kampf um den Normalarbeitstag. Zwangsgesetze zur Ver- | |
| längerung des Arbeitstags von der Mitte des 14. bis Ende des | ||
| 17. Jahrhunderts | 226| | |
| |XXX| | ||
| (Rücksichtslosigkeit des Kapitals gegen Gesundheit und Le- | ||
| bensdauer des Arbeiters. – Englische Arbeiterstatuten. – | ||
| Schranken des Arbeitstags im 17. Jahrhundert bis zuer Epoche | ||
| der großen Industrie.) | ||
| 6) | Der Kampf um den Normalarbeitstag. Zwangsgesetzliche Be- | |
| schränkung der Arbeitszeit. Englische Fabrikgesetzgebung | ||
| 1833–64 | 240 | |
| (Akt von 1833. – Von 1844. – Von 1847. – Von 1850. – Sei- | ||
| denfabrik. – Druckereien. – Färbereien und Bleichereien.) | ||
| Seite | ||
| 7) | Der Kampf um den Normalarbeitstag. Rückwirkung der engli- | |
| schen Fabrikgesetzgebung auf andre Länder | 261 | |
| Neuntes Kapitel. Rate und Masse des Mehrwerths | 266 | |
Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwerths.
| Zehntes Kapitel. Begriff des relativen Mehrwerths | 276 | |
| Elftes Kapitel. Kooperation | 285 | |
| (Ausgangspunkt der kapitalistischen Produktion, ihr quantita- | ||
| tiver Unterschied von der zünftigen Industrie. – Gesellschaft- | ||
| liche Durschnittsarbeit. – Oekonomie der Produktionsmit- | ||
| tel. – Gesellschaftliche Produktivkräfte der kooperativen | ||
| Arbeit. – Frühere Formen der Kooperation. – Ihre kapitalisti- | ||
| sche Form.) | ||
| Zwölftes Kapitel. Theilung der Arbeit und Manufaktur | 300 | |
| 1) | Doppelter Ursprung der Manufaktur | 300 |
| 2) | Der Theilarbeiter und sein Werkzeug | 303 |
| 3) | Die beiden Grundformen der Manufaktur. Heterogene Ma- | |
| nufaktur und organische Manufaktur | 306 | |
| 4) | Theilung der Arbeit innerhalb der Manufaktur und Theilung | |
| der Arbeit innerhalb der Gesellschaft | 315 | |
| 5) | Der kapitalistische Charakter der Maunfaktur | 324 |
| Dreizehntes Kapitel. Maschinerie und große Industrie | 334 | |
| 1) | Entwicklung der Maschinerie | 334 |
| 2) | Werthabgabe der Maschinerie an das Produkt | 350 |
| 3) | Nächste Wirkungen des maschinenmäßigen Betriebs auf den | |
| Arbeiter | 358 | |
| a) Aneignung zuschüssiger Arbeitskräfte durch das Kapital. | ||
| Weiber- und Kinderarbeit | 358 | |
| b) Verlängerung des Arbeitstags | 367 | |
| c) Intensifikation der Arbeit | 373 | |
| 4) | Die Fabrik | 384 |
| 5) | Kampf zwischen Arbeiter und Maschine | 392 |
| 6) | Die Kompensationstheorie bezüglich der durch Maschinerie | |
| verdrängten Arbeiter | 403 | |
| 7) | Repulsion und Attraktion von Arbeitern mit Entwicklung des | |
| Maschinenbetriebs. Krisen der Baumwollindustrie | 412 | |
| 8) | Revolutionirung von Manufaktur, Handwerk und Hausarbeit | |
| durch die große Industrie | 425 | |
| Seite | ||
| a) Aufhebung der auf Handwerk und Theilung der Arbeit be- | ||
| ruhenden Kooperation | 425 | |
| b) Rückwirkung des Fabrikwesens auf Manufaktur und Haus- | ||
| arbeit | 426 | | |
| |XXXI| | ||
| c) Die moderne Manufaktur | 428 | |
| d) Die moderne Hausarbeit (Spitzenfabrik, Strohflechterei) | 431 | |
| e) Uebergang der modernen Manufaktur und Hausarbeit zur | ||
| großen Industrie, Beschleunigung dieser Revolution durch | ||
| Anwendung der Fabrikgesetze auf jene Betriebsweisen (die | ||
| Nähmaschine) | 435 | |
| 9) | Fabrikgesetzgebung. (Gesundheits- und Erziehungsklauseln.) | |
| Ihre Verallgemeinerung in England (Minenindustrie) | 446 | |
| 10) Große Industrie und Agrikultur | 469 | |
Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwerths.
| Vierzehntes Kapitel. Absoluter und Relativer Mehrwerth | 472 | |
| Fünfzehntes Kapitel. Größenwechsel von Preis der Arbeitskraft und | ||
| Mehrwerth | 482 | |
| I. | Größe des Arbeitstags und Intensität der Arbeit konstant, | |
| Produktivkraft der Arbeit variabel | 483 | |
| II. | Konstanter Arbeitstag, konstante Produktivkraft der Arbeit, | |
| Intensität der Arbeit variabel | 487 | |
| III. | Produktivkraft und Intensität der Arbeit konstant, Arbeitstag | |
| variabel | 489 | |
| IV. | Gleichzeitige Variationen in Dauer, Produktivkraft und In- | |
| tensität der Arbeit | 490 | |
| Sechzehntes Kapitel. Verschiedene Formeln für die Rate des Mehr- | ||
| werths | 493 | |
Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn.
| Siebzehntes Kapitel. Verwandlung von Werth, resp. Preis der Ar- | ||
| beitskraft in Arbeitslohn | 497 | |
| Achtzehntes Kapitel. Der Zeitlohn | 505 | |
| Neunzehntes Kapitel. Der Stücklohn | 513 | |
| Zwanzigstes Kapitel. Nationale Verschiedenheit der Arbeitslöhne | 521 | |
| Seite |
Siebenter Abschnitt. Der Akkumulationsproceß.
| Einundzwanzigstes Kapitel. Einfach Reproduktion | 527 | |
| (Arbeiterklasse als Zubehär des Kapitals. Das Verhältniß zwi | ||
| schen Kapitalist und Arbeiter reproducirt durch den kapitali- | ||
| stischen Produktionsproce.) | ||
| Zweiundzwanzigstes Kapitel. Verwandlung von Mwhrwerth in Kapi- | ||
| tal | 542 | |
| 1) | Kapitalistischer Produktionsproceß auf erweiterter Stufenlei- | |
| ter. Umschlag der Eigenthumsgesetze der Waarenprodution | ||
| in Gesetze der kapitalistischen Aneignung | 542 | |
| 2) | Irrige Auffassung der Reproduktion auf erweiterter Stufenlei- | |
| ter seitens der politischen Oekonomie | 551 | |
| 3) | Theilung des Mehrwerths in Kapital und Revenue. Die Absti- | |
| nentheorie | ||
| 4) | Umstände, welche unabhängig von der proportionellen Thei- | |
| lung des Mehrwerths in Kapital und Revenue den Umfang der | ||
| Akkumu- | | ||
| |XXXII| | ||
| lation bestimmen: Exploitationsgrad der Arbeit. – Produktiv- | ||
| kraft der Arbeit. – Wachsende Differenz zwischen angewand- | ||
| tem und konsumirtem Kapital. – Größe des vorgeschoßnen | ||
| Kapitals | 562 | |
| 5) | Der sogenannte Arbeitsfonds | 573 |
| Dreiundzwanzigstes Kapitel. Das allgemeine Gesetz der kapitalisti- | ||
| schen Akkumulation | 576 | |
| 1) | Wachsende Nachfrage nach Arbeitskraft mit der Akkumula- | |
| tion, bei gleichbleibender Zusammensetzung des Kapitals | 576 | |
| 2) | Relative Abnahme des variablen Kapitaltheils im Fortgang | |
| der Akkumulation und der sie begleitenden Koncentration | 585 | |
| 3) | Progressive Produktion einer relativen Ueberbevölkerung oder | |
| industrielle Reservearmee | 593 | |
| 4) | Verschiedne Existenzformen der relativen Ueberbevölkerung. | |
| Das allgemeine Gesetz der kapitalistischen Akkumulation | 606 | |
| 5) | Illustratioin des allgemeinen Gesetzes der kapitalistischen | |
| Akkumulation | 613 | |
| a) England von 1846–66 | 613 | |
| b) Die schlecht bezahlten Schichten der britischen industriel- | ||
| len Arbeiterklasse (Nahrungsverhältnisse. – Wohnungszu- | ||
| Seite | ||
| stand. – London. – Newcastle upon Tyne. – Bradford. – | ||
| Bristol) | 620 | |
| c) das Wandervolk (Wohnungsverhältnisse. – Eisenbahnar- | ||
| beiter. – Kohlen und andere Bergwerksarbeiter) | 629 | |
| d) Wirkung der Krisen auf den bestbezahlten Theil der Arbei- | ||
| terklasse (Eisenschifssbauer im Osten von London) | 634 | |
| e) Das britische Ackerbauproletariat (Die Wandergänge) | 639 | |
| f) Irland | 664 | |
| Vierundzwanzigstes Kapitel. Die sog. ursprüngliche Akkumulation | 679 | |
| 1) | Das Geheimniß der sog. ursprünglichen Akkumulation | 679 |
| 2) | Expropriation des englischen Landvolks von Grund und Bo- | |
| den. (Verwandlung von Ackerland in Viehweide im letzten | ||
| Drittel des 15. und den ersten Decennien des 16. Jahrhun- | ||
| derts. – Die Reformation und der Diebstahl an den Kirchen- | ||
| gütern. – Verwandlung von feudealm in bürgerliches Eigen- | ||
| thum. – Die Restuaration und die „Glorious Revolution“. – | ||
| Diebstahl an Staatsdomänen. – Gemeindeeigenthum und der | ||
| Raub desselben. – Clearing of Estates, Verwandlung von Ak- | ||
| kerland in Schaftriften und von Schaftriften in Jagdrevier im | ||
| schottischen Hochland.) | ||
| 3) | Blutgesetzgebung gegen die Expropriirten seit Ende des | |
| 15. Jahrhunderts. Gesetze zur Herabdrückung des Arbeits- | ||
| lohns | 699 | |
| 4) | Genesis der kapitalistischen Pächter | 708 |
| 5) | Rückwirkung der agrikolen Revolution auf die Industrie. Her- | |
| stellung des innern Markts für das industrielle Kapital | 710 | |
| 6) | Genesis der industriellen Kapitalisten. (Kolonialsystem. | |
| Staatsschuldensystem. – Modernes Stuersystem und Protek- | ||
| tionssystem. – Der Kinderraub beim Beginn der großen Indu- | ||
| strie) | 714 | |
| 7) | Geschichtliche Tendenz der kapitalistischen Akkumulation | 726 |
| Fünfundzwanzigstes Kapitel. Das modern Kolonialsystem | 729 | | |