MEGA/II/10/MEGA2-II-10-0134.html

|109|ZWEITER ABSCHNITT.
Die Verwandlung von Geld in Kapital.

VIERTES KAPITEL.
Verwandlung von Geld in Kapital. 1. Die allgemeine Formel des Kapitals.

Die Waarencirkulation ist der Ausgangspunkt des Kapitals. Waarenproduktion und entwickelte Waarencirkulation, Handel, bilden die historischen Voraussetzungen, unter denen es entsteht. Welthandel und Weltmarkt eröffnen im 16. Jahrhundert die moderne Lebensgeschichte des Kapitals.

Sehn wir ab vom stofflichen Inhalt der Waarencirkulation, vom Austausch der verschiednen Gebrauchswerthe, und betrachten wir nur die ökonomischen Formen, die dieser Proceß erzeugt, so finden wir als sein letztes Produkt das Geld. Dies letzte Produkt der Waarencirkulation ist die erste Erscheinungsform des Kapitals.

Historisch tritt das Kapital dem Grundeigenthum überall zunächst in der Form von Geld gegenüber, als Geldvermögen, Kaufmannskapital und Wucherkapital1). Jedoch bedarf es nicht des Rückblicks auf die Entstehungsgeschichte des Kapitals, um das Geld als seine erste Erscheinungsform zu erkennen. Dieselbe Geschichte spielt täglich vor unsren Augen. Jedes neue Kapital betritt in erster Instanz die Bühne, d. h. den Markt, Waarenmarkt, Arbeitsmarkt oder Geldmarkt, immer noch als Geld, Geld, das sich durch bestimmte Processe in Kapital verwandeln soll.

Geld als Geld und Geld als Kapital unterscheiden sich zunächst nur durch ihre verschiedne Cirkulationsform.

Die unmittelbare Form der Waarencirkulation ist W-G-W, Verwandlung von Waare in Geld und Rückverwandlung von Geld in Waare, verkaufen um zu kaufen. Neben dieser Form finden wir aber eine zweite, specifisch unterschiedne vor, die Form G-W-G, Verwandlung von Geld in Waare und Rückver||110|wandlung von Waare in Geld, kaufen um zu verkaufen. Geld, das in seiner Bewegung diese letztre Cirkulation beschreibt, verwandelt sich in Kapital, wird Kapital und ist schon seiner Bestimmung nach Kapital.

Sehn wir uns die Cirkulation G-W-G näher an. Sie durchläuft, gleich der einfachen Waarencirkulation, zwei entgegengesetzte Phasen. In der ersten Phase, G-W, Kauf, wird das Geld in Waare verwandelt. In der zweiten Phase, W-G, Verkauf, wird die Waare in Geld rückverwandelt. Die Einheit beider Phasen aber ist die Gesammtbewegung, welche Geld gegen Waare und dieselbe Waare wieder gegen Geld austauscht, Waare kauft um sie zu verkaufen, oder wenn man die formellen Unterschiede von Kauf und Verkauf vernachlässigt, mit dem Geld Waare und mit der Waare Geld kauft2). Das Resultat, worin der ganze Proceß erlischt, ist Austausch von Geld gegen Geld, G-G. Wenn ich für 100 Pfd. St. 2000 Pfd. Baumwolle kaufe und die 2000 Pfd. Baumwolle wieder für 110 Pfd. St. verkaufe, so habe ich schließlich 100 Pfd. St. gegen 110 Pfd. St. ausgetauscht, Geld gegen Geld.

Es ist nun zwar augenscheinlich, daß der Cirkulationsproceß G-W-G abgeschmackt und inhaltlos wäre, wollte man vermittelst seines Umwegs denselben Geldwerth gegen denselben Geldwerth, also z. B. 100 Pfd. St. gegen 100 Pfd. St. austauschen. Ungleich einfacher und sichrer bliebe die Methode des Schatzbildners, der seine 100 Pfd. St. festhält, statt sie der Cirkulationsgefahr preiszugeben. Andrerseits, ob der Kaufmann die mit 100 Pfd. St. gekaufte Baumwolle wieder verkauft zu 110 Pfd. St., oder ob er sie zu 100 Pfd. St. und selbst zu 50 Pfd. St. losschlagen muß, unter allen Umständen hat sein Geld eine eigenthümliche und originelle Bewegung beschrieben, durchaus andrer Art als in der einfachen Waarencirkulation, z. B. in der Hand des Bauern, der Korn verkauft und mit dem so gelösten Geld Kleider kauft. Es gilt also zunächst die Charakteristik der Formunterschiede zwischen den Kreisläufen G-W-G und W-G-W. Damit wird sich zugleich der inhaltliche Unterschied ergeben, der hinter diesen Formunterschieden lauert.

Sehn wir zunächst, was beiden Formen gemeinsam.

Beide Kreisläufe zerfallen in dieselben zwei entgegengesetzten Phasen, W-G, Verkauf, und G-W, Kauf. In jeder der bei||111|den Phasen stehn sich dieselben zwei sachlichen Elemente gegenüber, Waare und Geld, – und zwei Personen in denselben ökonomischen Charaktermasken, ein Käufer und ein Verkäufer. Jeder der beiden Kreisläufe ist die Einheit derselben entgegengesetzten Phasen und beidemal wird diese Einheit vermittelt durch das Auftreten von drei Kontrahenten, wovon der eine nur verkauft, der andre nur kauft, der dritte aber abwechselnd kauft und verkauft.

Was jedoch die beiden Kreisläufe W-G-W und G-W-G von vornherein scheidet, ist die umgekehrte Reihenfolge derselben entgegengesetzten Cirkulationsphasen. Die einfache Waarencirkulation beginnt mit dem Verkauf und endet mit dem Kauf, die Cirkulation des Geldes als Kapital beginnt mit dem Kauf und endet mit dem Verkauf. Dort bildet die Waare, hier das Geld den Ausgangspunkt und Schlußpunkt der Bewegung. In der ersten Form vermittelt das Geld, in der andren umgekehrt die Waare den Gesammtverlauf.

In der Cirkulation W-G-W wird das Geld schließlich in Waare verwandelt, die als Gebrauchswerth dient. Das Geld ist also definitiv ausgegeben. In der umgekehrten Form G-W-G giebt der Käufer dagegen Geld aus, um als Verkäufer Geld einzunehmen. Er wirft, beim Kauf der Waare, Geld in die Cirkulation, um es ihr wieder zu entziehn durch den Verkauf derselben Waare. Er entläßt das Geld nur mit der hinterlistigen Absicht, seiner wieder habhaft zu werden. Es wird daher nur vorgeschossen3).

In der Form W-G-W wechselt dasselbe Geldstück zweimal die Stelle. Der Verkäufer erhält es vom Käufer und zahlt es weg an einen andren Verkäufer. Der Gesammtproceß, der mit der Einnahme von Geld für Waare beginnt, schließt ab mit der Weggabe von Geld für Waare. Umgekehrt in der Form G-W-G. Nicht dasselbe Geldstück wechselt hier zweimal die Stelle, sondern dieselbe Waare. Der Käufer erhält sie aus der Hand des Verkäufers und giebt sie weg in die Hand eines andren Käufers. Wie in der einfachen Waarencirkulation der zweimalige Stellenwechsel desselben Geldstücks sein definitives Uebergehn aus einer Hand in die andre bewirkt, so hier der zweimalige ||112| Stellenwechsel derselben Waare den Rückfluß des Geldes zu seinem ersten Ausgangspunkt.

Der Rückfluß des Geldes zu seinem Ausgangspunkt hängt nicht davon ab, ob die Waare theurer verkauft wird als sie gekauft war. Dieser Umstand beeinflußt nur die Größe der rückfließenden Geldsumme. Das Phänomen des Rückflusses selbst findet statt, sobald die gekaufte Waare wieder verkauft, also der Kreislauf G-W-G vollständig beschrieben wird. Es ist dieß also ein sinnlich wahrnehmbarer Unterschied zwischen der Cirkulation des Geldes als Kapital und seiner Cirkulation als bloßem Geld.

Der Kreislauf W-G-W ist vollständig zurückgelegt, sobald der Verkauf einer Waare Geld bringt, welches der Kauf andrer Waare wieder entzieht. Erfolgt dennoch Rückfluß des Geldes zu seinem Ausgangspunkt, so nur durch die Erneuerung oder Wiederholung des ganzen Kursus. Wenn ich ein Quarter Korn verkaufe für 3 Pfd. St. und mit diesen 3 Pfd. St. Kleider kaufe, sind die 3 Pfd. St. für mich definitiv verausgabt. Ich habe nichts mehr mit ihnen zu schaffen. Sie sind des Kleiderhändlers. Verkaufe ich nun ein zweites Quarter Korn, so fließt Geld zu mir zurück, aber nicht in Folge der ersten Transaktion, sondern nur in Folge ihrer Wiederholung. Es entfernt sich wieder von mir, sobald ich die zweite Transaktion zu Ende führe und von neuem kaufe. In der Cirkulation W-G-W hat also die Verausgabung des Geldes nichts mit seinem Rückfluß zu schaffen. In G-W-G dagegen ist der Rückfluß des Geldes durch die Art seiner Verausgabung selbst bedingt. Ohne diesen Rückfluß ist die Operation mißglückt oder der Proceß unterbrochen und noch nicht fertig, weil seine zweite Phase, der den Kauf ergänzende und abschließende Verkauf fehlt.

Der Kreislauf W-G-W geht aus von dem Extrem einer Waare und schließt ab mit dem Extrem einer andren Waare, die aus der Cirkulation heraus und der Konsumtion anheimfällt. Konsumtion, Befriedigung von Bedürfnissen, mit einem Wort, Gebrauchswerth ist daher sein Endzweck. Der Kreislauf G-W-G geht dagegen aus von dem Extrem des Geldes und kehrt schließlich zurück zu demselben Extrem. Sein treibendes Motiv und bestimmender Zweck ist daher der Tauschwerth selbst.

In der einfachen Waarencirkulation haben beide Extreme dieselbe ökonomische Form. Sie sind beide Waare. Sie sind auch Waaren von derselben Werthgröße. Aber sie sind qualitativ verschiedne Gebrauchswerthe, z. B. Korn und Kleider. Der Pro||113|duktenaustausch, der Wechsel der verschiednen Stoffe, worin sich die gesellschaftliche Arbeit darstellt, bildet hier den Inhalt der Bewegung. Anders in der Cirkulation G-W-G. Sie scheint auf den ersten Blick inhaltslos, weil tautologisch. Beide Extreme haben dieselbe ökonomische Form. Sie sind beide Geld, also keine qualitativ unterschiedne Gebrauchswerthe, denn Geld ist eben die verwandelte Gestalt der Waaren, worin ihre besondren Gebrauchswerthe ausgelöscht sind. Erst 100 Pfd. St. gegen Baumwolle und dann wieder dieselbe Baumwolle gegen 100 Pfd. St. austauschen, also auf einem Umweg Geld gegen Geld, dasselbe gegen dasselbe, scheint eine ebenso zwecklose als abgeschmackte Operation4). Eine Geldsumme kann sich von der andren Geldsumme überhaupt nur durch ihre Größe unterscheiden. Der Proceß GW-G schuldet seinen Inhalt daher keinem qualitativen Unterschied seiner Extreme, denn sie sind beide Geld, sondern nur ihrer quantitativen Verschiedenheit. Schließlich wird der Cirkulation mehr Geld entzogen als Anfangs hineingeworfen ward. Die zu 100 Pfd. St. gekaufte Baumwolle wird z. B. wieder verkauft zu 100 + 10 Pfd. St. oder 110 Pfd. St. Die vollständige Form dieses Processes ist daher G-W-G′, wo G′ = G + ΔG, d. h. gleich der ursprünglich vorgeschossenen Geldsumme plus einem Inkrement. Dieses Inkrement oder den Ueberschuß über den ursprünglichen Werth nenne ich – Mehrwerth (surplus value). Der ursprünglich vor||114|geschoßne Werth erhält sich daher nicht nur in der Cirkulation, sondern in ihr verändert er seine Werthgröße, setzt einen Mehrwerth zu, oder verwerthet sich. Und diese Bewegung verwandelt ihn in Kapital.

Es ist zwar auch möglich, daß in W-G-W die beiden Extreme, W, W, z. B. Korn und Kleider, quantitativ verschiedne Werthgrößen sind. Der Bauer kann sein Korn über dem Werth verkaufen oder die Kleider unter ihrem Werth kaufen. Er kann seinerseits vom Kleiderhändler geprellt werden. Solche Werthverschiedenheit bleibt jedoch für diese Cirkulationsform selbst rein zufällig. Sinn und Verstand verliert sie nicht schier, wie der Proceß G-W-G, wenn die beiden Extreme, Korn und Kleider z. B., Aequivalente sind. Ihr Gleichwerth ist hier vielmehr Bedingung des normalen Verlaufs.

Die Wiederholung oder Erneuerung des Verkaufs um zu kaufen findet, wie dieser Proceß selbst, Maß und Ziel an einem außer ihm liegenden Endzwecke, der Konsumtion, der Befriedigung bestimmter Bedürfnisse. Im Kauf für den Verkauf dagegen sind Anfang und Ende dasselbe, Geld, Tauschwerth, und schon dadurch ist die Bewegung endlos. Allerdings ist aus G, G + ΔG geworden, aus den 100 Pfd. St., 100 + 10. Aber bloß qualitativ betrachtet, sind 110 Pfd. St. dasselbe wie 100 Pfd. St., nämlich Geld. Und quantitativ betrachtet, sind 110 Pfd. St. eine beschränkte Werthsumme wie 100 Pfd. St. Würden die 110 Pfd. St. als Geld verausgabt, so fielen sie aus ihrer Rolle. Sie hörten auf Kapital zu sein. Der Cirkulation entzogen, versteinern sie zum Schatz und kein Farthing wächst ihnen an, ob sie bis zum jüngsten Tage fortlagern. Handelt es sich also einmal um Verwerthung des Werths, so besteht dasselbe Bedürfniß für die Verwerthung von 110 Pfd. St. wie für die von 100 Pfd. St., da beide beschränkte Ausdrücke des Tauschwerths sind, beide also denselben Beruf haben sich dem Reichthum schlechthin durch Größenausdehnung anzunähern. Zwar unterscheidet sich für einen Augenblick der ursprünglich vorgeschossene Werth 100 Pfd. St. von dem in der Cirkulation ihm zuwachsenden Mehrwerth von 10 Pfd. St., aber dieser Unterschied zerfließt sofort wieder. Es kommt am Ende des Processes nicht auf der einen Seite der Originalwerth von 100 Pfd. St. und auf der andren Seite der Mehrwerth von 10 Pfd. St. heraus. Was herauskommt ist Ein Werth von 110 Pfd. St., der sich ganz in derselben entsprechenden Form befindet, um den Verwerthungsproceß zu beginnen, wie die ursprünglichen 100 Pfd. St. ||115| Geld kommt am Ende der Bewegung wieder als ihr Anfang heraus5). Das Ende jedes einzelnen Kreislaufs, worin sich der Kauf für den Verkauf vollzieht, bildet daher von selbst den Anfang eines neuen Kreislaufs. Die einfache Waarencirkulation – der Verkauf für den Kauf – dient zum Mittel für einen außerhalb der Cirkulation liegenden Endzweck, die Aneignung von Gebrauchswerthen, die Befriedigung von Bedürfnissen. Die Cirkulation des Geldes als Kapital ist dagegen Selbstzweck, denn die Verwerthung des Werths existirt nur innerhalb dieser stets erneuerten Bewegung. Die Bewegung des Kapitals ist daher maßlos6).

Als bewußter Träger dieser Bewegung wird der Geldbesitzer ||116| Kapitalist. Seine Person, oder vielmehr seine Tasche, ist der Ausgangspunkt und der Rückkehrpunkt des Geldes. Der objektive Inhalt jener Cirkulation – die Verwerthung des Werths – ist sein subjektiver Zweck, und nur soweit wachsende Aneignung des abstrakten Reichthums das allein treibende Motiv seiner Operationen, funktionirt er als Kapitalist oder personificirtes, mit Willen und Bewußtsein begabtes Kapital. Der Gebrauchswerth ist also nie als unmittelbarer Zweck des Kapitalisten zu behandeln7). Auch nicht der einzelne Gewinn, sondern nur die rastlose Bewegung des Gewinnens8). Dieser absolute Bereicherungstrieb, diese leidenschaftliche Jagd auf den Werth9) ist dem Kapitalisten mit dem Schatzbildner gemein, aber während der Schatzbildner nur der verrückte Kapitalist, ist der Kapitalist der rationelle Schatzbildner. Die rastlose Vermehrung des Werths, die der Schatzbildner anstrebt, indem er das Geld vor der Cirkulation zu retten sucht10), erreicht der klügere Kapitalist, indem er es stets von neuem der Cirkulation preisgiebt10a).

Die selbständigen Formen, die Geldformen, welche der Werth der Waaren in der einfachen Cirkulation annimmt, vermitteln nur den Waarenaustausch und verschwinden im Endresultat der Bewegung. In der Cirkulation G-W-G funktioniren dagegen beide, Waare und Geld, nur als verschiedne Existenzweisen des Werths selbst, das Geld seine allgemeine, die Waare seine besondre, so zu sagen nur verkleidete Existenzweise11). Er geht beständig aus der einen Form in die andre über, ohne sich in dieser Be-| |117|wegung zu verlieren, und verwandelt sich so in ein automatisches Subjekt. Fixirt man die besondren Erscheinungsformen, welche der sich verwerthende Werth im Kreislauf seines Lebens abwechselnd annimmt, so erhält man die Erklärungen: Kapital ist Geld, Kapital ist Waare12). In der That aber wird der Werth hier das Subjekt eines Processes, worin er unter dem beständigen Wechsel der Formen von Geld und Waare, seine Größe selbst verändert, sich als Mehrwerth von sich selbst als ursprünglichem Werth abstößt, sich selbst verwerthet. Denn die Bewegung, worin er Mehrwerth zusetzt, ist seine eigne Bewegung, seine Verwerthung also Selbstverwerthung. Er hat die okkulte Qualität erhalten, Werth zu setzen, weil er Werth ist. Er wirft lebendige Junge oder legt wenigstens goldne Eier.

Als das übergreifende Subjekt eines solchen Processes, worin er Geldform und Waarenform bald annimmt, bald abstreift, sich aber in diesem Wechsel erhält und ausreckt, bedarf der Werth vor allem einer selbständigen Form, wodurch seine Identität mit sich selbst konstatirt wird. Und diese Form besitzt er nur im Gelde. Dieß bildet daher Ausgangspunkt und Schlußpunkt jedes Verwerthungsprocesses. Er war 100 Pfd. St., er ist jetzt 110 Pfd. St. u. s. w. Aber das Geld selbst gilt hier nur als eine Form des Werths, denn er hat deren zwei. Ohne die Annahme der Waarenform wird das Geld nicht Kapital. Das Geld tritt hier also nicht polemisch gegen die Waare auf, wie in der Schatzbildung. Der Kapitalist weiß, daß alle Waaren, wie lumpig sie immer aussehn oder wie schlecht sie immer riechen, im

Quelle: MEGA II/10: Das Kapital Kritik der Politischen Ökonomie, Erster Band Hamburg 1890, Seite 134-141