ELFTES KAPITEL.
Theorien über fixes und cirkulirendes Kapital. Ricardo.
Ricardoführt den Unterschied zwischen fixem und cirkulirendem Kapital nur auf, um die Ausnahmen der Werthregel darzustellen, nämlich solche Fälle, wo die Rate des Arbeitslohns auf die Preise wirkt. Darauf kommen wir erst in Buch III zu sprechen.
Die ursprüngliche Unklarheit zeigt sich aber von vornherein in der gleichgültigen Nebeneinanderstellung: „Dieser Unterschied im Grad der Dauerhaftigkeit des fixen Kapitals, und dieser Wechsel in den Verhältnissen, worin beide Kapitalarten kombinirt sein können.“25)
Fragen wir nun, welches die beiden Kapitalarten sind, so hören wir: „Ebenfalls die Verhältnisse, worin das Kapital, das die Arbeit unterhalten soll, und das Kapital, das in Werkzeugen, Maschinerie und Gebäuden ausgelegt ist, verschieden kombinirt sein können.“26) Also fixes Kapital = Arbeitsmitteln, und cirkulirendes Kapital = Kapital, das in Arbeit ausgelegt ist. Kapital, das die Arbeit unterhalten soll, ist schon ein abgeschmackter, aus A. Smith herübergenommener Ausdruck. Das cirkulirende Kapital wird hier einerseits zusammengeworfen mit dem variablen Kapital, d. h. mit dem in Arbeit ausgelegten Theil des produktiven Ka||196|pitals. Andrerseits aber, weil der Gegensatz nicht aus dem Verwerthungsproceß geschöpft ist – konstantes und variables Kapital – sondern aus dem Cirkulationsproceß (die alte Smith'sche Konfusion) kommen doppelt falsche Bestimmungen heraus.
Erstens: Die Differenzen im Grad der Dauerhaftigkeit des fixen Kapitals und die Verschiedenheiten der Kapitalzusammensetzung aus konstantem und variablem Kapital werden als gleichwerthig gefaßt. Der letztre Unterschied aber bestimmt den Unterschied in der Produktion des Mehrwerths; der erste dagegen, soweit der Verwerthungsproceß in Betracht kommt, bezieht sich nur auf die Art und Weise, wie ein gegebner Werth vom Produktionsmittel auf das Produkt übertragen wird; soweit der Cirkulationsproceß in Betracht kommt, betrifft er nur die Periode der Erneuerung des ausgelegten Kapitals, oder anders betrachtet, die Zeit für welche es vorgeschossen ist. Wenn man, statt das innere Getriebe des kapitalistischen Produktionsprocesses zu durchschauen, sich auf den Standpunkt der fertigen Phänomene stellt, so fallen diese Unterschiede in der That zusammen. Bei der Vertheilung des gesellschaftlichen Mehrwerths unter die in verschiednen Betriebszweigen angelegten Kapitale wirken Differenzen in den verschiednen Zeiträumen, wofür Kapital vorgeschossen wird (also z. B. die verschiedne Lebensdauer bei fixem Kapital), und verschiedne organische Zusammensetzungen des Kapitals (also auch die verschiedne Cirkulation von konstantem und variablem Kapital) gleichmäßig mit bei Ausgleichung der allgemeinen Profitrate und bei Verwandlung der Werthe in Produktionspreise.
Zweitens: Vom Standpunkt des Cirkulationsprocesses stehn auf der einen Seite die Arbeitsmittel: fixes Kapital, auf der andern Seite Arbeitsmaterial und Arbeitslohn: flüssiges Kapital. Dagegen vom Standpunkt des Arbeits- und Verwerthungsprocesses steht auf der einen Seite: Produktionsmittel (Arbeitsmittel und Arbeitsmaterial), konstantes Kapital; auf der andern Seite Arbeitskraft, variables Kapital. Für die organische Zusammensetzung (Buch I, Kap. XXIII, 2, p. 647) des Kapitals ist es ganz gleichgültig, ob dasselbe Werthquantum konstantes Kapital aus viel Arbeitsmitteln und wenig Arbeitsmaterial, oder aus viel Arbeitsmaterial und wenig Arbeitsmitteln besteht, während alles abhängt vom Verhältniß des in Produktionsmitteln ausgelegten zu dem in Arbeitskraft ausgelegten Kapital. Umgekehrt: Vom Standpunkt des Cirkulationsprocesses, des | |197| Unterschieds von fixem und cirkulirendem Kapital, ist es ebenso gleichgültig, in welchen Verhältnissen ein gegebnes Werthquantum cirkulirenden Kapitals sich in Arbeitsmaterial und Arbeitslohn theilt. Von dem einen Standpunkt rangirt das Arbeitsmaterial in derselben Kategorie mit den Arbeitsmitteln, im Gegensatz zu dem in Arbeitskraft ausgelegten Kapitalwerth. Von dem andern Standpunkt rangirt der in Arbeitskraft ausgelegte Kapitaltheil zusammen mit dem in Arbeitsmaterial ausgelegten, im Gegensatz zu dem in Arbeitsmitteln ausgelegten Kapitaltheil.
Daher erscheint bei Ricardo der in Arbeitsmaterial (Roh- und Hülfsstoffen) ausgelegte Werththeil des Kapitals auf keiner Seite. Er verschwindet ganz. Er paßt nämlich nicht auf die Seite des fixen Kapitals, weil er in seiner Cirkulationsweise ganz mit dem in Arbeitskraft ausgelegten Kapitaltheil zusammenfällt. Und er darf andrerseits nicht auf Seite des cirkulirenden Kapitals gestellt werden, weil damit die von A. Smith übertragne und stillschweigend durchlaufende Gleichstellung des Gegensatzes: fixes und cirkulirendes Kapital, mit dem Gegensatz: konstantes und variables Kapital, sich selbst aufhöbe. Ricardo hat zu viel logischen Instinkt, um das nicht zu fühlen, und daher verschwindet ihm dieser Kapitaltheil ganz und gar.
Es ist hier zu bemerken, daß der Kapitalist das in Arbeitslohn ausgelegte Kapital in verschiednen Terminen, in der Sprachweise der politischen Oekonomie, vorschießt, jenachdem er diesen Lohn z. B. wöchentlich, monatlich oder dreimonatlich zahlt. In der That verhält sich die Sache umgekehrt. Der Arbeiter schießt dem Kapitalisten seine Arbeit auf eine Woche, einen Monat, drei Monate vor, jenachdem er wöchentlich, monatlich oder dreimonatlich bezahlt wird. Kaufte der Kapitalist die Arbeitskraft, statt sie zu bezahlen, zahlte er also dem Arbeiter den Arbeitslohn per Tag, Woche, Monat oder drei Monate voraus, so könnte von einem Vorschuß für diese Termine gesprochen werden. Da er aber zahlt, nachdem die Arbeit Tage, Wochen, Monate gedauert hat, statt sie zu kaufen und zu zahlen für den Termin, den sie dauern soll, so ist das Ganze ein kapitalistisches quid pro quo, und der Vorschuß, der dem Kapitalisten vom Arbeiter in Arbeit gegeben wird, wird in einen Vorschuß verwandelt, den der Kapitalist in Geld dem Arbeiter gibt. Es ändert durchaus nichts an der Sache, daß der Kapitalist das Produkt selbst oder dessen Werth – je nach der verschiednen Zeitdauer, die seine Herstellung erfordert, ||198| oder auch nach der verschiednen für seine Cirkulation erforderlichen Zeitdauer – nur in kürzern oder längern Terminen (zusammen mit dem ihm einverleibten Mehrwerth) aus der Cirkulation zurück erhält oder realisirt. Was der Käufer einer Waare mit derselben anfangen will, ist dem Verkäufer durchaus gleichgültig. Der Kapitalist erhält eine Maschine nicht wohlfeiler, weil er ihren ganzen Werth auf einmal vorschießen muß, während ihm derselbe Werth nur allmälig und stückweis aus der Cirkulation zurückströmt; noch zahlt er die Baumwolle deswegen theurer, weil ihr Werth ganz in den Werth des aus ihr verfertigten Produkts eingeht und daher ganz und auf einmal durch den Verkauf des Produkts ersetzt wird.
Kehren wir zu Ricardo zurück.
1) DasCharakteristische des variablen Kapitals ist, daß ein bestimmter, gegebner (also als solcher konstanter) Kapitaltheil, eine gegebne Werthsumme (angenommen gleich dem Werth der Arbeitskraft, obgleich es hier gleichgültig ist ob der Arbeitslohn gleich, größer oder kleiner als der Werth der Arbeitskraft), ausgetauscht wird gegen eine sich verwerthende, werthschaffende Kraft– die Arbeitskraft, welche nicht nur ihren vom Kapitalisten bezahlten Werth reproduzirt, sondern zugleich einen Mehrwerth producirt, einen vorher nicht vorhandnen und durch kein Aequivalent erkauften Werth. Diesecharakteristische Eigenschaft des in Arbeitslohn ausgelegten Kapitaltheils, die es als variables Kapital von dem konstanten Kapital toto coelo unterscheidet, verschwindet sobald der in Arbeitslohn ausgelegte Kapitaltheil bloß vom Standpunkt des Cirkulationsprocesses betrachtet wird und so als cirkulirendes Kapital erscheint gegenüber dem in Arbeitsmitteln ausgelegten fixen Kapital. Es geht dies schon daraus hervor, daß es dann unter einer Rubrik – der des cirkulirenden Kapitals – zusammen mit einem Bestandtheil des konstanten Kapitals, dem in Arbeitsmaterial ausgelegten, gegenüber gestellt wird einem andern Bestandtheil des konstanten Kapitals, dem in Arbeitsmitteln ausgelegten. Vom Mehrwerth, also gerade von dem Umstand, der die ausgelegte Werthsumme in Kapital verwandelt, wird dabei ganz abgesehn. Ebenso wird davon abgesehn, daß der Werththeil, den das in Arbeitslohn ausgelegte Kapital dem Produkt zusetzt, neuproducirt (also auch wirklich reproducirt ist), währendder Werththeil, den das Rohmaterial dem Produkt zusetzt, nicht neu producirt, nicht wirklich reproducirt, ||199| sondern nur im Produktwerth erhalten, konservirt ist, und daher als Werthbestandtheil des Produkts nur wieder erscheint.Der Unterschied, wie er sich vom Gesichtspunkt des Gegensatzes von flüssigem und fixem Kapital jetzt darstellt, besteht nur darin: der Werth der zur Produktion einer Waare angewandten Arbeitsmittel geht nur theilweis in den Werth der Waare ein und wird daher durch den Verkauf der Waare auch nur theilweis ersetzt, wird daher überhaupt nur stückweis und allmälig ersetzt. Andrerseits der Werth der zur Produktion einer Waare verwandten Arbeitskraft und Arbeitsgegenstände (Rohstoffe etc.) geht ganz in die Waare ein und wird daher ganz durch ihren Verkauf ersetzt. Insofern stellt sich mit Bezug auf den Cirkulationsproceß der eine Theil des Kapitals als fix, der andre als flüssig oder cirkulirend dar. Es handelt sich in beiden Fällen um eine Uebertragung gegebner, vorgeschoßner Werthe auf das Produkt und um ihren Wiederersatz durch den Verkauf des Produkts. Der Unterschied besteht jetzt nur darin, ob die Werthübertragung, und daher der Werthersatz, stückweis und allmälig oder auf einmal vor sich geht. Damit ist der alles entscheidende Unterschied zwischen variablem und konstantem Kapital ausgelöscht, also das ganze Geheimniß der Mehrwerthbildung und der kapitalistischen Produktion, die Umstände, die gewisse Werthe und die Dinge worin sie sich darstellen, in Kapital verwandeln, ausgelöscht. Alle Bestandtheile des Kapitals unterscheiden sich nur noch durch die Cirkulationsweise (und die Cirkulation der Waare hat es natürlich nur mit bereits vorhandnen, gegebnen Werthen zu thun); und eine besondre Cirkulationsweise ist dem in Arbeitslohn ausgelegten Kapital gemeinsam mit dem in Rohmaterialien, Halbfabrikaten, Hülfsstoffen ausgelegten Kapitaltheil im Gegensatz zu dem in Arbeitsmitteln ausgelegten Kapitaltheil.
Man begreift daher, warum die bürgerliche politische Oekonomie A. Smith's Konfusion der Kategorien „konstantes und variables Kapital“ mit den Kategorien „fixes und cirkulirendes Kapital“ instinktmäßig festhielt und kritiklos ein Jahrhundert durch von Generation zu Generation nachplapperte. Der im Arbeitslohn ausgelegte Kapitaltheil unterscheidet sich bei ihr gar nicht mehr von dem in Rohstoff ausgelegten Kapitaltheil, und unterscheidet sich nur formell – ob er stückweis oder ganz durch das Produkt cirkulirt wird – vom konstanten Kapital. Damit ist die Grundlage für das Verständniß der wirklichen Bewegung der kapitalistischen Produktion, ||200| und daher der kapitalistischen Exploitation, mit einem Schlage verschüttet. Es handelt sich nur um das Wiedererscheinen vorgeschoßner Werthe.
Bei Ricardo ist die unkritische Aufnahme der Smith'schen Konfusion störender, nicht nur als bei den spätern Apologetikern, bei denen die Begriffskonfusion vielmehr das Nichtstörende ist, sondern als bei A. Smith selbst, weil Ricardo im Gegensatz zu diesem konsequenter und schärfer Werth und Mehrwerth entwickelt, in der That den esoterischen A. Smith gegen den exoterischen A. Smith behauptet.
Bei den Physiokraten findet sich nichts von dieser Konfusion. Der Unterschied zwischen avances annuelles und avances primitives bezieht sich nur auf die verschiednen Reproduktionsperioden der verschiednen Bestandtheile des Kapitals, speciell des agrikolen Kapitals; während ihre Ansichten von der Produktion des Mehrwerths einen von diesen Unterscheidungen unabhängigen Theil ihrer Theorie bilden, und zwar das was sie als Pointe der Theorie herauswenden. Die Bildung des Mehrwerths wird nicht aus dem Kapital als solchem erklärt, sondern nur einer bestimmtenProduktionssphäre des Kapitals, der Agrikultur vindicirt.
2) Das Wesentliche bei der Bestimmung des variablen Kapitals – und daher für die Verwandlung irgend einer beliebigen Werthsumme in Kapital – ist, daß der Kapitalist eine bestimmte, gegebne (und in diesem Sinn konstante) Werthgröße austauscht gegen werthschöpferische Kraft ; eine Werthgröße gegen Werthproduktion, Selbstverwerthung . Ob der Kapitalist den Arbeiter in Geld oder in Lebensmitteln zahlt, ändert an dieser wesentlichen Bestimmung nichts. Es ändert nur die Existenzweise des von ihm vorgeschoßnen Werths, der das eine Mal in der Form von Geld existirt, womit der Arbeiter sich selbst auf dem Markt seine Lebensmittel kauft, das andre Mal in der Form von Lebensmitteln, die er direkt verzehrt. Dieentwickelte kapitalistische Produktion unterstellt in der That, daß der Arbeiter in Geld gezahlt wird, wie sie überhaupt den durch den Cirkulationsproceß vermittelten Produktionsproceß, also die Geldwirthschaft, unterstellt. Aber die Schöpfung des Mehrwerths – daher die Kapitalisirung der vorgeschoßnen Werthsumme – entspringt weder aus der Geldform, noch aus der Naturalform des Arbeitslohns oder des im Ankauf der Arbeitskraft ausgelegten Kapitals. Sie entspringt aus dem Austausch von Werth gegen werthschaffende Kraft, aus der Umsetzung einer konstanten in eine variable Größe. – |
|201| Diegrößre oder geringre Fixität der Arbeitsmittel hängt ab von dem Grad ihrer Dauerhaftigkeit, also von einer physischen Eigenschaft. Je nach dem Grad ihrer Dauerhaftigkeit werden sie, unter sonst gleichbleibenden Umständen, rascher oder langsamer verschleißen, also länger oder kürzer als fixes Kapital fungiren. Aber es ist keineswegs blos diese physische Eigenschaft der Dauerhaftigkeit, in Folge deren sie als fixes Kapital fungiren. Der Rohstoff in Metallfabriken ist ebenso dauerhaft wie die Maschinen womit fabricirt wird, und dauerhafter als manche Bestandtheile dieser Maschinen, Leder, Holz etc. Nichtsdestoweniger bildet das als Rohstoff dienende Metall einen Theil des cirkulirenden Kapitals, und das vielleicht aus demselben Metall aufgebaute, fungirende Arbeitsmittel einen Theil des fixen Kapitals. Es ist also nicht die stoffliche physische Natur, nicht seine größre oder geringre Vergänglichkeit, wodurch dasselbe Metall das eine Mal der Rubrik des fixen, und das andre Mal der Rubrik des cirkulirenden Kapitals untergeordnet wird. Dieser Unterschied entspringt vielmehr aus der Rolle, die es im Produktionsproceß spielt, das eine Mal als Arbeitsgegenstand, das andre Mal als Arbeitsmittel.
Die Funktion des Arbeitsmittels im Produktionsproceß erheischt im Durchschnitt, daß es während längrer oder kürzrer Periode stets von neuem in wiederholten Arbeitsprocessen dient. Durch seine Funktion ist daher eine größre oder geringre Dauerhaftigkeit seines Stoffs vorgeschrieben. Aber die Dauerhaftigkeit des Stoffs, aus dem es gemacht wird, macht es nicht an und für sich zum fixen Kapital. Derselbe Stoff, wenn Rohmaterial, wird cirkulirendes Kapital, und bei den Oekonomen, die den Unterschied von Waarenkapital und produktivem Kapital mit dem Unterschied von cirkulirendem und fixem Kapital verwechseln, ist derselbe Stoff, dieselbe Maschine, cirkulirendes Kapital als Produkt, fixes Kapital als Arbeitsmittel.
Obgleich nun nicht der dauerhafte Stoff, aus dem das Arbeitsmittel gemacht ist, es zum fixen Kapital macht, so erheischt doch seine Rolle als Arbeitsmittel, daß es aus einem relativ dauerhaften Material bestehe. Die Dauerhaftigkeit seines Stoffs ist also eine Bedingung seiner Funktion als Arbeitsmittel, daher auch materielle Grundlage der Cirkulationsweise, die es zum fixen Kapital macht. Unter sonst gleichbleibenden Umständen drückt die größre oder geringre Vergänglichkeit seines Stoffs ihm in nie||202|drigrem oder höhrem Grad den Stempel der Fixität auf, ist also sehr wesentlich verwachsen mit seiner Qualität als fixes Kapital.
Wird der in Arbeitskraft ausgelegte Kapitaltheil nun ausschließlich unter dem Gesichtspunkt von cirkulirendem Kapital betrachtet, also im Gegensatz zum fixen Kapital; werden daher auch die Unterschiede von konstantem und variablem Kapital mit den Unterschieden von fixem und cirkulirendem Kapital zusammengeworfen, so ist es natürlich, wie die stoffliche Realität des Arbeitsmittels eine wesentliche Grundlage seines Charakters als fixes Kapital bildet, so nun im Gegensatz zu demselben aus der stofflichen Realität des in Arbeitskraft ausgelegten Kapitals seinen Charakter als cirkulirendes Kapital herzuleiten, und dann wieder das cirkulirende Kapital zu bestimmen durch die stoffliche Realität des variablen Kapitals.
Der wirkliche Stoff des in Arbeitslohn ausgelegten Kapitals ist die Arbeit selbst, die sich bethätigende, werthschaffende Arbeitskraft, lebendige Arbeit, die der Kapitalist gegen todte, vergegenständlichte Arbeit austauscht und seinem Kapital einverleibt hat, wodurch erst der in seiner Hand befindliche Werth sich in einen sich selbst verwerthenden Werth verwandelt. Aber diese Selbstverwerthungskraft verkauft der Kapitalist nicht. Sie bildet stets nur Bestandtheil seines produktiven Kapitals, wie seine Arbeitsmittel; nie seines Waarenkapitals, wie z. B. das fertige Produkt das er verkauft. Innerhalb des Produktionsprocesses, als Bestandtheile des produktiven Kapitals, stehn die Arbeitsmittel der Arbeitskraft nicht als fixes Kapital gegenüber, ebensowenig wie Arbeitsmaterial und Hülfstoffe als cirkulirendes Kapital mit ihr zusammenfallen; beiden steht die Arbeitskraft als persönlicher Faktor gegenüber, während jene die sachlichen Faktoren sind – dies vom Standpunkt des Arbeitsprocesses. Beidestehn der Arbeitskraft, dem variablen Kapital als konstantes Kapital gegenüber – dies vom Standpunkt des Verwerthungsprocesses. Oder, wenn hier von einer stofflichen Verschiedenheit, soweit sie auf den Cirkulationsproceß einwirkt, die Rede sein soll, ist es nur diese: aus der Natur des Werths, der nichts ist als vergegenständlichte Arbeit, und aus der Natur der sich bethätigenden Arbeitskraft, die nichts ist als sich vergegenständlichende Arbeit, folgt, daß die Arbeitskraft während ihrer Funktionsdauer beständig Werth und Mehrwerth schafft; daß das, was auf ihrer Seite sich als Bewegung, als Werthschöpfung, sich auf Seite ihres Produkts in ruhender Form, ||203| als geschaffner Werth darstellt. Hat die Arbeitskraft gewirkt, so besteht das Kapital nicht länger aus Arbeitskraft auf der einen Seite, aus Produktionsmitteln auf der andern. Der Kapitalwerth, der in Arbeitskraft ausgelegt war, ist jetzt Werth, der (+ Mehrwerth) dem Produkt zugesetzt worden. Um den Proceß zu wiederholen, muß das Produkt verkauft und mit dem aus ihm gelösten Geld beständig von neuem die Arbeitskraft gekauft und dem produktiven Kapital einverleibt werden. Dies gibt dann dem in Arbeitskraft ausgelegten Kapitaltheil, ebenso wie dem in Arbeitsmaterial u. s. w. ausgelegten, den Charakter von cirkulirendem Kapital im Gegensatz zu dem in den Arbeitsmitteln fixirt bleibenden Kapital.
Wirddagegen die sekundäre und ihm mit einem Theil des konstanten Kapitals (den Roh- und Hülfsstoffen) gemeinsame Bestimmung des cirkulirenden Kapitals zur wesentlichen Bestimmung des in Arbeitskraft ausgelegten Kapitaltheils gemacht, – nämlich daß der in ihm ausgelegte Werth sich ganz auf das Produkt überträgt, in dessen Produktion es konsumirt wird, und nicht allmälig und stückweis, wie beim fixen Kapital, daß er daher auch ganz durch den Verkauf des Produkts ersetzt werden muß– somußauch der in Arbeitslohn ausgelegte Kapitaltheil stofflich nicht aus sich bethätigender Arbeitskraft bestehn, sondern aus den stofflichen Elementen, die der Arbeiter mit seinem Lohn kauft, also aus dem Theil des gesellschaftlichen Waarenkapitals, der in den Konsum des Arbeiters eingeht – aus Lebensmitteln. Das fixe Kapital besteht dann aus den langsamer vergänglichen und daher langsamer zu ersetzenden Arbeitsmitteln, das in Arbeitskraft ausgelegte Kapital aus den rascher zu ersetzenden Lebensmitteln.
Die Grenzen der raschern oder langsameren Vergänglichkeit verwischen sich jedoch.
„Die Nahrung und Kleidung, die der Arbeiter konsumirt, die Gebäude, worin er arbeitet, die Werkzeuge, die bei seiner Arbeit mitwirken, sind alle vergänglicher Natur. Es besteht aber ein gewaltiger Unterschied in der Zeit, während welcher diese verschiednen Kapitale vorhalten; eine Dampfmaschine dauert länger als ein Schiff, ein Schiff länger als die Kleidung des Arbeiters, die Kleidung des Arbeiters wieder länger als die Nahrung die er verzehrt.“27) |
|204| Wobei Ricardo vergißt das Haus, worin der Arbeiter wohnt, seine Möbel, seine Konsumtionswerkzeuge, wie Messer, Gabeln, Gefäße etc., die alle denselben Charakter der Dauerhaftigkeit besitzen, wie die Arbeitsmittel. Dieselben Dinge, dieselben Klassen von Dingen erscheinen hier als Konsumtionsmittel, dort als Arbeitsmittel.
Der Unterschied, wie Ricardo ihn ausspricht, ist dieser: „Jenachdem Kapital rasch vergänglich ist und oft reproducirt werden muß, oder jenachdem es langsam konsumirt wird, klassificirt man es unter das cirkulirende oder unter das fixe Kapital.“28)
Dazu macht er die Note: „Eine unwesentliche Eintheilung, in welcher zudem die Scheidelinie nicht genau gezogen werden kann.“29)
So sind wir wieder glücklich bei den Physiokraten angekommen, wo der Unterschied zwischen avances annuelles und avances primitives ein Unterschied war in der Zeit der Konsumtion und daher auch in der verschiednen Reproduktionszeit des angewandten Kapitals. Nur, was bei ihnen ein für die gesellschaftliche Produktion wichtiges Phänomen ausdrückt und im Tableau économique auch im Zusammenhang mit dem Cirkulationsproceß dargestellt ist, wird hier zu einer subjektiven, und wie Ricardo selbst sagt, überflüssigen Unterscheidung.
Sobald der in Arbeit ausgelegte Kapitaltheil sich nur durch seine Reproduktionsperiode und daher seinen Cirkulationstermin von dem in Arbeitsmitteln ausgelegten Kapitaltheil unterscheidet, sobald der eine Theil aus Lebensmitteln besteht, wie der andre aus Arbeitsmitteln, sodaß die letztren sich von den erstren nur durch raschern Grad der Vergänglichkeit unterscheiden, wie erstere ja selbst verschiedne Grade der Vergänglichkeit besitzen – ist natürlich alle differentia specificazwischen dem in Arbeitskraft und dem in Produktionsmitteln ausgelegten Kapital ausgelöscht. |
|205| Dies widerspricht ganz Ricardo's Lehre vom Werth, sowie seiner Profittheorie, die thatsächlich Mehrwerththeorieist. Er betrachtet überhaupt den Unterschied von fixem und cirkulirendem Kapital nur insoweit verschiedne Proportionen von beiden, bei gleich großen Kapitalen, in verschiednen Geschäftszweigen, das Gesetz des Werths beeinflussen, und zwar, in wie weit eine Erhöhung oder Senkung des Arbeitslohns in Folge dieser Umstände die Preise afficirt.Doch selbst innerhalb dieser beschränkten Untersuchung begeht er, in Folge der Verwechslung von fixem und cirkulirendem Kapital mit konstantem und variablem, die größten Irrthümer und geht in der That von einer ganz falschen Basis der Untersuchung aus. Es werden also 1) soweit der in Arbeitskraft ausgelegte Werththeil des Kapitals unter die Rubrik des cirkulirenden Kapitals zu subsumiren ist, die Bestimmungen des cirkulirenden Kapitals selbst falsch entwickelt und speciell die Umstände, die den in Arbeit ausgelegten Kapitaltheil unter diese Rubrik subsumiren. 2) Es findet Verwechslung statt zwischen der Bestimmung, wonach der in Arbeit ausgelegte Kapitaltheil variabel, und derjenigen, wonach er cirkulirend im Gegensatz zum fixen Kapital ist.
Es ist von vornherein klar, daß die Bestimmung des in Arbeitskraft ausgelegten Kapitals als cirkulirend oder flüssig eine sekundäre Bestimmung ist, worin seine differentia specificaim Produktionsproceß ausgelöscht ist; denn in dieser Bestimmung sind einerseits die in Arbeit und die in Rohstoffen etc. ausgelegten Kapitale gleichwerthig; eine Rubrik, die einen Theil des konstanten Kapitals identificirt mit dem variablen Kapital, hat es nicht mit der differentia specifica des variablen Kapitals im Gegensatz zum konstanten zu thun. Andrerseits werden zwar die in Arbeit, und die in Arbeitsmitteln ausgelegten Kapitaltheile einander entgegengesetzt, aber keineswegs mit Bezug darauf, daß sie in ganz verschiedner Weise in die Produktion des Werths eingehn, sondern mit Bezug darauf, daß von beiden ihr gegebner Werth auf das Produkt übertragen wird, nur in verschiednen Zeiträumen.
Es handelt sich in allen diesen Fällen darum, wie ein gegebner Werth, der im Produktionsproceß der Waare ausgelegt wird, sei es Arbeitslohn, Preis des Rohstoffs oder Preis der Arbeitsmittel, auf das Produkt übertragen, daher durch das Produkt cirkulirt und durch seinen Verkauf zu seinem Ausgangspunkt zurückgeführt oder ersetzt wird. Der ||206| einzige Unterschied besteht hier in dem „wie“, in der besondren Art und Weise der Uebertragung, und daher auch der Cirkulation dieses Werths.
Ob der in jedem Fall kontraktlich vorher bestimmte Preis der Arbeitskraft in Geld oder Lebensmitteln gezahlt wird, ändert nichts an seinem Charakter, ein bestimmter gegebner Preis zu sein. Indeß ist bei dem in Geld gezahlten Arbeitslohn evident, daß nicht das Geld selbst in den Produktionsproceß eingeht, in derselben Weise, wie nicht nur der Werth, sondern auch der Stoff der Produktionsmittel in den Produktionsproceß eingeht. Werden dagegen die Lebensmittel, die der Arbeiter mit seinem Lohn kauft, direkt als stoffliche Gestalt des cirkulirenden Kapitals mit den Rohstoffen etc. unter eine Rubrik, und den Arbeitsmitteln entgegen gestellt, so gibt dies der Sache einen andern Schein. Wenn der Werth dieser Dinge, der Produktionsmittel, im Arbeitsproceß auf das Produkt übertragen wird, so erscheint der Werth jener andern Dinge, der Lebensmittel, in der Arbeitskraft, die sie verzehrt, wieder und wird durch Bethätigung derselben ebenfalls auf das Produkt übertragen. Es handelt sich in allem Diesem gleichmäßig um das bloße Wiedererscheinen der während der Produktion vorgeschoßnen Werthe im Produkt. (Die Physiokraten nahmen dies ernsthaft und leugneten daher, daß die industrielle Arbeit Mehrwerth schaffe.) So in der bereits citirten Stelle von Wayland: „Es kommt nicht darauf an, in welcher Form das Kapital wieder erscheint … die verschiednen Arten der Nahrung, Kleidung und Wohnung, die für das Dasein und Wohlbefinden des Menschen nöthig sind, werden auch verändert. Sie werden im Lauf der Zeit verzehrt und ihr Werth erscheint wieder etc.“ (Elements of Pol. Econ., p. 31, 32.) Die der Produktion in Gestalt von Produktionsmitteln und Lebensmitteln vorgeschoßnen Kapitalwerthe erscheinen hier gleichmäßig im Werth des Produkts wieder. Damit ist denn die Verwandlung des kapitalistischen Produktionsprocesses in ein vollständiges Mysterium glücklich vollbracht und der Ursprung des im Produkt vorhandnen Mehrwerths gänzlich dem Blick entrückt.
Ferner vollendet sich damit der der bürgerlichen Oekonomie eigenthümliche Fetischismus, der den gesellschaftlichen, ökonomischen Charakter, welchen Dinge im gesellschaftlichen Produktionsproceß aufgeprägt erhalten, in einen natürlichen, aus der stofflichen Natur dieser Dinge entspringenden Charakter verwandelt.Z. B. Arbeitsmittel sind fixes Kapital – eine ||207| scholastische Bestimmung, die zu Widersprüchen und Konfusion führt. Ganz wie beim Arbeitsproceß (Buch I, Kap. V) nachgewiesen wurde, daß es ganz von der jedesmaligen Rolle abhängt, welche die gegenständlichen Bestandtheile in einem bestimmten Arbeitsproceß spielen, von ihrer Funktion, ob sie als Arbeitsmittel, Arbeitsmaterialoder Produkt fungiren, – ganz ebenso sind Arbeitsmittel nur da fixes Kapital, wo der Produktionsproceß überhaupt kapitalistischer Produktionsproceßund daher die Produktionsmittel überhaupt Kapital sind, die ökonomische Bestimmtheit, den gesellschaftlichen Charakter von Kapital besitzen; und zweitens sind sie fixes Kapital nur, wenn sie ihren Werth in einer besondern Weise auf das Produkt übertragen. Wenn nicht, bleiben sie Arbeitsmittel, ohne fixes Kapital zu sein. Ebenso Hülfsstoffe, wie Dünger, wenn sie in derselben besondern Art Werth abgeben, wie der größte Theil der Arbeitsmittel, werden fixes Kapital, obgleich sie keine Arbeitsmittel sind. Es handelt sich hier nicht um Definitionen, unter welchen die Dinge subsumirt werden. Es handelt sich um bestimmte Funktionen, welche in bestimmten Kategorien ausgedrückt werden.
Gilt es für eine den Lebensmitteln an sich, unter allen Umständen zukommende Eigenschaft, in Arbeitslohn ausgelegtes Kapital zu sein, so wird es auch Charakter dieses „cirkulirenden“ Kapitals „die Arbeit zu erhalten“, to support labour ❲Ricardo, p. 25❳. Wären die Lebensmittel nicht „Kapital“, so würden sie also nicht die Arbeitskraft erhalten; während ihr Kapitalcharakter ihnen gerade die Eigenschaft gibt, das Kapital zu erhalten durch fremde Arbeit.
SindLebensmittel an sich cirkulirendes Kapital – nachdem dieses verwandelt in Arbeitslohn – so ergibt sich ferner, daß die Größe des Arbeitslohns abhängt von dem Verhältniß der Arbeiterzahl zu der gegebnen Masse des cirkulirenden Kapitals – ein beliebter ökonomischer Satz – während in der That die Masse der Lebensmittel, die der Arbeiter dem Markt entzieht, und die Masse der Lebensmittel, worüber der Kapitalist zu seinem Konsum verfügt, abhängt vom Verhältniß des Mehrwerths zum Preis der Arbeit.
Ricardo wie Barton29[a]) verwechselt überall das Verhältniß des va-| |208|riablen Kapitals zum konstanten mit dem Verhältniß des cirkulirenden Kapitals zum fixen. Wir werden später sehn, wie dies seine Untersuchung über die Profitrate verfälscht.
Ricardo setzt ferner die Unterschiede, die im Umschlag aus andren Gründen entspringen, als aus dem Unterschied von fixem und cirkulirendem Kapital, mit diesem gleich: „Es ist ferner zu bemerken, daß das cirkulirende Kapital in sehr ungleichen Zeiträumen cirkuliren oder seinem Anwender zurückfließen kann. Der von einem Pächter zur Aussaat gekaufte Weizen ist ein fixes Kapital verglichen mit dem von einem Bäkker zur Verwandlung in Brot gekauften Weizen. Der Eine läßt ihn im Boden, und kann erst nach einem Jahr einen Rückfluß erhalten; der Andre kann ihn zu Mehl vermahlen lassen und als Brot an seine Kunden verkaufen, sodaß er innerhalb einer Woche sein Kapital wieder frei hat, um dieselbe Operation von neuem, oder irgend eine andre damit zu beginnen.“30)
Hier ist charakteristisch, daß Weizen, obgleich er als Saatkorn nicht als Lebensmittel, sondern als Rohmaterial dient, erstens cirkulirendes Kapital ist, weil an sich Lebensmittel, und zweitens fixes Kapital, weil sein Rückfluß sich über ein Jahr erstreckt. Es ist aber nicht nur der langsamere oder schnellere Rückfluß, der ein Produktionsmittel zu fixem Kapital macht, sondern die bestimmte Art und Weise der Werthabgabe an das Produkt.
Die von A. Smith angerichtete Konfusion hat zu folgenden Resultaten geführt:
1) Der Unterschied zwischen fixem und flüssigem Kapital wird verwechselt mit dem Unterschied von produktivem Kapital und Waarenkapital. So ist z. B. dieselbe Maschine cirkulirendes Kapital, wenn sie sich als Waare auf dem Markt befindet, und fixes Kapital, wenn sie dem Produktionsproceß einverleibt ist. Dabei ist absolut nicht abzusehn, warum eine bestimmte Art Kapital mehr fix oder mehr cirkulirend sein soll als die andre. |
|209| 2) Alles cirkulirende Kapital wird identificirt mit in Arbeitslohn ausgelegtem oder auszulegendem Kapital. So bei J. St. Mill u. A.
3)Der Unterschied zwischen variablem und konstantem Kapital, der schon bei Barton, Ricardo u. A. mit dem von cirkulirendem und fixem verwechselt, wird endlich ganz auf diesen reducirt, wie z. B. bei Ramsey, wo alle Produktionsmittel, Rohstoffe etc., sowohl wie Arbeitsmittel, fixes Kapital, und nur das in Arbeitslohn ausgelegte Kapital cirkulirendes Kapital ist. Weil aber die Reduktion in dieser Form geschieht, wird der wirkliche Unterschied von konstantem und variablem Kapital nicht begriffen.
4)Bei den neuesten englischen, besonders schottischen Oekonomen, die alles vom unsäglich bornirten Standpunkt des Bankierkommis betrachten, wie Macleod, Patterson u. A., verwandelt sich der Unterschied von fixem und cirkulirendem Kapital in den von money at call und money not at call(Depositengeld, das ohne Kündigung oder nur nach vorheriger Kündigung zurückgezogen werden kann).